Afrika Tansania Travel

Tansania: What to do in Moshi?

Wenn man schon mal die Gelegenheit hat in Tansania zu sein, dann MUSS man einfach zum Kilimandscharo! Dieser Gedanke ließ mir keine Ruhe. Deshalb quetschte ich Moshi noch in meine ReiseplĂ€ne, auch wenn die Stadt so gar nicht auf meiner „Route“ war. Moshi wurde zu meinem absolutem Highlight in Tansania. Nicht mal unbedingt wegen der Stadt. Die war nicht besonders schön. Aber man kann so einiges erleben und man ist in der NĂ€he vom berĂŒhmt-berĂŒchtigten Kili.

Auch wenn es gar nicht mal so leicht ist diesen Gigantos von Berg in seiner vollen Pracht zu bewundern, da der sich gerne mal hinter einer Nebelschicht versteckt. Auf der Fahrt nach Moshi, war ich die ganze Zeit völlig aufgeregt, hörte mir meine spannenden Podcast an und suchte den Horizont nach dem HĂŒgelchen ab. NatĂŒrlich bin ich dann kurz vorher weggenickt und als ich aufwachte sah ich völlig zerknautscht diesen Riesen vor mir. Schade, eigentlich wollte ich ihn vom Weiten auf mich zu steuern sehen. Völlig beeindruckt von der GrĂ¶ĂŸe stellte ich mir vor, wie toll der wohl erst anzuschauen sein mag, wenn man draußen steht und nicht im stickigem Reisebus. Bei dieser Vorstellung blieb es leider auch. Nochmal komplett zu Gesicht bekam ich ihn nicht mehr. Zum GlĂŒck kann man dort noch ganz andere tolle Sachen unternehmen!

Kiwkuletwa Hotsprings

Völlig egal ob ihr in Arusha oder in Moshi seid, diese „heißen“ Quellen solltet ihr unbedingt besuchen. Ja, es ist eine Touristenattraktion geworden. Und ja, es kostet Eintritt. Aber fĂŒr 2-3 StĂŒndchen Entspannung fand ich es wirklich sehr schön dort.

Nehmt auf jeden Fall an keinen der angebotenen Touren teil. Das kostet zu viel Geld und ist völlig ĂŒberflĂŒssig. Am besten nehmt ihr euch ein Dalla Dalla (aus Moshi fĂŒr 1.000 Schilling) und fahrt bis Boma. Dort werden ihr auch schon von Tucktuck-Fahrern ĂŒberrannt und solltet einen guten Preis aushandeln. Wir haben zu zweit 20.000 Schilling bezahlt. Das ist ein guter Preis gewesen, denn die Fahrer warten Vorort auf dich und bringen dich danach wieder zurĂŒck. Da wir 2 Stunden ausgemacht haben, war das völlig in Ordnung. Die Quellen sind nicht wirklich heiß aber haben eine angenehme Temperatur gehabt. Man kann sich treiben lassen oder sich an einer Liane rein schwingen. Außerdem knabbern da gerne mal die Fische an einem herum, fĂŒhlt sich dann an wie ein Ganz-Körper-Fischspa.

Wir hatten uns Kekse und GetrĂ€nke mitgenommen, aber da gabs wohl auch was kleines zu essen. Die Fahrt mit dem Tucktuck hin un zurĂŒck ist auf jeden Fall auch etwas abenteuerlich gewesen und ich bin nicht sicher, ob unser Fahrer nicht etwas getrunken hatte. Also sucht euch euren Fahrer gut aus.

Tarangire National Park

Ziel war es NatĂŒrlich auf jeden Fall einmal auf Safaritour zu gehen. Wir hatten bei uns im Hostel direkt einen Anbieter (Mega Adventures). der wirklich sehr gut war und uns eine Safaritour fĂŒr 144€ in den Tarangire Nationalpark angeboten hatte.

Wir mussten natĂŒrlich sehr frĂŒh raus, sodass unser Hostel uns netterweise frĂŒher FrĂŒhstĂŒck gemacht hatte, bevor wir dann direkt vor dem Hostel abgeholt wurden. Wir sind ca 3-4 Stunden hingefahren (so genau weiß ich es leider nicht mehr) und haben unterwegs noch die Lunchpakete abgeholt. Es war super schlechtes Wetter, ziemlich bewölkt und fast durchgĂ€ngig geregnet. Wir hatten schon etwas Angst dass wir keine Tiere zu Gesicht bekommen.

Aber die Angst war völlig unbegrĂŒndet, tatsĂ€chlich hatten wir jede Menge GlĂŒck und haben alles an Tieren gesehen, die wir sehen wollten: Löwen, Giraffen, Antilopen, Elefanten, Leoparden, Geparden, Zebras, Gnus, Affen, Geier, Schildkröten, Timon und Pumbas. Und weitere Tiere, die ich jetzt nicht mehr auf dem Schirm habe.

Bananenbier und Dschungelfieber

ZufĂ€lligerweise haben ein paar Bekannte von uns im Hotel gegenĂŒber gewohnt, was wohl nicht so der Knaller war (denn sie wechselten schnell zu uns). Das war ziemlich cool, denn wĂ€hrend wir in den Verhandlungen mit Mega Adventures waren, verhandelten sie parallel mit ihrem Anbieter.

Dadurch hatten wir die Wasserfall-Tour gĂŒnstiger bekommen. Die Tour beinhaltet einen Guide, der einem am Hostel abholt und direkt zum Kilimandscharo Nationalpark fĂ€hrt. Es war ganz spannend mal zu sehen wo die Bergwanderungen so losgehen, aber das wars eigentlich auch. Denn viel sieht man da im Eingangsbereich nicht. Anschließend begleitet der Guide euch zu einer kleinen Kaffeeeplantage.

Dort wird einem gezeigt wo der Arabica Kaffee herkommt. Ihr könnt euch die Frucht ansehen, wie die Bohnen geröstet und gemahlen werden. SelbstverstĂ€ndlich alles per Hand. Anschließend gibt es eine Tasse Kaffee und Kekse. Das war sehr angenehm. NatĂŒrlich könnt ihr dort auch Kaffee kaufen und sie versuchen euch noch andere Sachen anzudrehen, denn schließlich ist es doch eine Touristenattraktion.

Schließlich begleitete uns der Guide zu Fuß durch den Dschungel zurĂŒck zum Eingang des Kilimandscharo Nationalparks. Dort wird im kleinem Restaurant was gegessen. Das Essen ist natĂŒrlich inklusive, aber war leider total schlecht, sodass keine aufgegessen hatte. Nach einem kleinen Abstecher in einigen Souvenir- und Wandershops ging es dann endlich zum Wasserfall.

Wir wurden ein kleines StĂŒck gefahren, den Rest musste man an den Klippen entlang runter wandern. Es war schon ziemlich steil und glĂŒcklicherweise hatte ich feste Schuhe an. Was mich nicht davon abhielt trotzdem einige Male abzurutschen. Der Wasserfall war leider von vielen Regen der vorangegangenen Tagen relativ braun. Zwar nicht wirklich badetauglich, aber trotzdem schön anzusehen. Und die Einheimischen sind trotzdem baden gewesen.

Zum krönenden Abschluss gab es noch Bananenbier und Bananenwein. Wie das schmeckt mĂŒsst ihr jedoch schon selber herausfinden. 😉

Alles im allen war es doch ein recht interessanter und abwechslungsreicher Tag und ich bin froh die Tour gemacht zu haben. Nur der Fahrer war nicht so toll. Wollte einem viel verkaufen und wirkt auf mich leicht verwirrt, aber das hat uns nicht die Stimmung verdorben.

What else?

NatĂŒrlich könnten wir in den 3 Tagen, die wir da waren nicht alles sehen. Gerade weil die meisten Unternehmungen Tagestouren waren. Aber durch unsere bereits durch unserem Mitreisenden, haben wir erfahren, dass man in Arusha wohl auf Kamelen reiten kann. Das fĂ€nd ich eigentlich auch ganz cool. Hab ich noch nie gemacht. Außerdem lohnt es sich wohl auch in den Schlangenpark zu gehen und sich das Massai-Museum anzuschauen. Unser Guide erzĂ€hlte uns auch, dass man dort den berĂŒchtigten Tansanit anschauen kann. Das sind seltene Edelsteine aus Tansania. Könnte fĂŒr den einen oder anderen auch spannend sein 🙂

8 Kommentare zu “Tansania: What to do in Moshi?

  1. inaaltoet

    Danke fĂŒr den schönen und informativen Bericht! Und die Bilder sind einfach nur toll, da bekommt man sofort Lust die Koffer zu packen.;-)

    Lg aus Norwegen
    Ina

    http://www.mitkindimrucksack.de

    GefÀllt mir

  2. Wow, das sieht nach einem absoluten Abenteuer aus! Schade, dass der Kilimandscharo sich nicht so richtig zeigen wollte. Aber allein dort im Dunstkreis zu sein, stelle ich mir toll vor.

    Besonders schön finde ich noch die heißen Quellen. WĂŒrde ich gerne mal erleben.

    Liebe GrĂŒĂŸe,
    Marilena von http://marilenamueller.de/

    GefÀllt mir

  3. das sind wirklich super schöne EIndrĂŒcke und Einblicke!
    ich war vor ĂŒber 10 Jahren auch mal in Tansania, in Arusha – mein Onkel hat dort eine Schule aufgebaut 🙂

    jetzt hÀtte ich doch mal Lust auch wieder hinzureisen, danke deinem Beitrag!

    liebste GrĂŒĂŸe auch,
    ❀ Tina von http://www.liebewasist.com

    GefÀllt mir

  4. Hallöchen,
    ich bin ein wenig neidisch. Das klingt so toll und du hast so viele Tiere gesehen, die ich schon immer mal sehen möchte! Super Beitrag!

    Liebst Linni
    http://www.linnisleben.de

    GefÀllt mir

  5. Die Bilder machen ganz große Lust auf Afrika. Ich mag deinen Schreibstil sehr gerne 🙂

    GefÀllt mir

  6. Das sind ja spannende und schöne Fotos, meine Liebe! Von Bananenbier und Bananenwein habe ich noch gar nichts gehört – wĂ€re interessant, das mal zu probieren.

    GefÀllt mir

  7. Wirklich tolle EindrĂŒcke und sehr schöne Bilder. Die Hot Springs gefallen mir besonders gut und ich finds lustig dass man da von Fischen angeknabbert wird. 🙂
    Liebste GrĂŒĂŸe
    Doris
    http://www.miss-classy.com

    GefÀllt mir

  8. Ich bin ein totaler Afrika-Fan. Nach Deinen Bildern sogar noch mehr! Etwas Afrika habe ich ja zu Hause: Meine Kongo-Graupapageie. Den Bananenwein wĂŒrde ich aber gerne mal probieren. Also auf nach Tansania.

    LG, Bea.

    GefÀllt mir

Hinterlasst mir gern euren Feedback

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefÀllt das: