Kalifornien North America Travel

Kalifornien: Eindrücke aus Santa Barbara & Los Angeles

Um meine kleine USA-Serie endgültig abzuschließen, möchte ich noch meine Eindrücke zu unserem letzten Stop mit euch teilen. Unser Roadtrip führte uns also von Las Vegas über den Grand Canyon, durch das Death Valley und San Francisco schließlich nach Los Angeles.
Aber bevor wir zu der Stadt der Engel kommen, sollte die Stadt Santa Barbara noch gewürdigt werden. Hier verbrachten wir die Nacht, bevor wir dann in L.A. einmarschierten. Schade, dass wir nicht mehr Zeit eingeplant hatten, denn es ist eine sehr sehr schöne und ruhige Stadt. Ich bin mir nicht mehr sicher wann wir ankamen, aber es reichte gerade noch um ein wenig am Strand zu entspannen, bevor die Sonne unterging und uns den schönsten Sonnenuntergang bescherte. Es war das erste Mal, dass wir richtig am Strand waren und deshalb überkam uns ein Gefühl von Urlaub und Entspannung. Schön die Füße ins Wasser halten und Abdrücke im Sand hinterlassen, nachdem man durch Schnee und Wüste gewandert ist. Es war sehr schön! Anschließend sind wir noch etwas rum geschlendert und haben im „California Pizza Kitchen at Santa Barbara“ lecker zu Abend gegessen.

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Zu mehr waren wir aber weder fähig noch hätten wir die Zeit dazu gehabt, denn wir mussten mal wieder früh raus. Wir fuhren von Santa Barbara aus, nicht mehr am Ozean entlang, wie bisher. Denn wir wollten früh genug in L.A. sein um unseren geliebten Jeep wieder anzugeben. Kleiner Tipp am Rande: Autos immer online reservieren. Vorort ziehen sie dich überm Tisch und es kostet auf einmal viel viel mehr. Wir haben uns am Flughafen extra ins W-Lan eingeloggt, um dann online zu reservieren.

Wir hatten nicht wirklich viele Tage in L.A. eingeplant. Am ersten Tag waren wir erstmal mit Ankommen beschäftigt und sind dann zum Walk of Fame gefahren. Ich fand den ehrlich gesagt auf dem ersten Blick sehr ernüchternd. Wir liefen die Straße entlang und entdeckten irgendwann die ersten Sterne. Ich war ganz verblüfft wie unspektakulär das war. Zwar weis ich nicht was ich erwartet hatte, aber so neben einer Imbissbude einen Stern zu entdecken ist doch recht seltsam gewesen. Aber je länger man lief, desto bunter und leuchtender war auch die Straße. Nach meiner erfolgreichen Ausbeute bei Victoria’s Secret (einmal muss man als Frau dort wohl mal was geholt haben) waren wir noch Burger essen. In diesem Urlaub habe ich definitiv zu viele Pancake’s und Burger gegessen 😀 .

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Nachdem wir uns bei Fiveguy’s satt gefuttert hatten, machten wir uns auf die Suche nach den „Urban Lights“ die vor dem Los Angeles County Museum of Art zu finden waren. Ich hatte diese Location schon in einigen Filmen gesehen und wollte da unbedingt mal hin. Es ist kleiner als man es vermutet, aber trotzdem toll anzuschauen. Natürlich waren da sehr viele Menschen (vor Allem Pärchen), dass man kaum Fotos alleine bekommen hat. Es war so schön, dass es beinahe schon wieder zu kitschig war. Aber für mich hatte es sich trotzdem gelohnt. Das war ein schöner Abschluss für den ersten Tag in Los Angeles.

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Am nächsten Tag sind wir etwas durch die Stadt gefahren, weil mein Freund gerne ein paar Viertel sehen wollte. Also sind wir zum Beispiel durch Inglewood und Compton gefahren und haben uns versucht ein Bild von der Stadt zu machen. Mein Freund fand es großartig. Ich fühlte mich jedoch etwas unwohl, weil ich mir wie ein Eindringling vorkam, der die Leute begafft. Anschließend ging es endlich zum Strand und wir entspannten am Santa Monica Pier. Leider war das Wetter nicht so toll. Es war recht frisch und bewölkt. Trotzdem verbrachten wir dort ein wenig die Zeit und genossen das Meer und die Ruhe.
Nach unserem Mittagsschläfchen sind wir etwas spazieren gewesen und fuhren dann nach Beverly Hills. Es war ganz nett sich die Gegend der Superreichen mal unter die Lupe zu nehmen. Aber so richtig interessant fand ich das jetzt nicht sonderlich. Ich habe mir lieber die teuren Läden am Rodeo Drive von außen angesehen und stellte mal wieder erschrocken fest, wieviel Geld man doch für Klamotten rausschmeißen kann. Mehr als einmal Schminki war für uns nicht drin, aber Frauchen war glücklich. 🙂

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Der dritte Tag wurde schon in Deutschland verplant. Denn wir gingen zu den Universal Studios. Ich denke dazu muss ich nicht viel sagen. Es ist halt ein Vergnügungspark mit vielen filmerischen Attraktionen. Es war ein schöner Tag, aber Fotos haben wir da keine gemacht. Super schade war nur, dass der Harry Potter Teil noch nicht eröffnet war. Da waren wir doch etwas traurig, dass wir zu früh dran waren. Aber es hat trotzdem sehr viel Spaß gemacht und außerdem hatten wir ja später noch unser Harry Potter Vergnügen. Aber so eine richtige Achterbahn fahren, konnte ich dort nicht wirklich. Darauf hatte ich mich eigentlich schon sehr gefreut. doch das machte überhaupt nichts, denn schließlich gibt es in Santa Monica auch eine kleine Achterbahn 😉 . Am Abend fuhren wir dann noch zum Griffith Observatium und schauten und L.A. von oben an. Das hat sich auf jeden Fall sehr gelohnt. Wir haben beinahe jede Stadt in der wir waren auch einmal von oben gesehen. Ich finde, das hat immer nochmal etwas von Freiheit und ich genieße das immer sehr.

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 Am letzten Tag sind wir noch einmal zum Strand und hatten auch endlich super Wetter. Wir hatten nun die Gelegenheit unsere Fahrradtour zu machen. Denn eigentlich wollte ich schon in San Francisco mit dem Fahrrad am Wasser entlang fahren. Ich weis nicht mehr wieso wir das gelassen hatten, aber am Venice Beach mit dem Fahrrad lang zu fahren ist bestimmt mindestens genau so toll wie in San Francisco (vielleicht sogar entspannter). Wir fuhren vom Santa Monica Pier einmal nach Venice Beach und wieder zurück. Auf dem Weg hielten wir immer mal wieder an und schauten Leuten beim Beachen oder Tanzen zu. Wir waren auch so mutig uns an einem Stand massieren zu lassen. Meinem Freundfand es super, nur ich hatte Pech und plagte mich danach mit Rückenschmerzen rum.
Am Venice Beach Skatepark setzten wir uns dann entspannt hin und schauten uns die vielen Skater an. Ich musste die ganze Zeit das kleine Kind anglotzen, welches mit den Erwachsenen um die Wette fuhr. Außerdem nahmen wir uns mal die Zeit und beschrieben ein paar Postkarten, die wir auf unserer Reise schon gesammelt hatten. Schließlich wollten wir sie noch in den USA losschicken und das taten wir noch am selben Abend.

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Nachdem ich am Santa Monica Pier endlich noch meine Runde Achterbahn hatte, konnten wir uns dann am Pier entspannt hinsetzten und den Sonnenuntergang genießen. Es standen gefühlte 1000 Menschen um uns herum, wie das halt so ist. Aber der Sonnenuntergang war wunderbar und so verabschiedete sich die USA mit den schönsten Farben von uns.

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© D. Jacobi

aisyklein

4 comments on “Kalifornien: Eindrücke aus Santa Barbara & Los Angeles

  1. Sehr schön geschrieben und richtig tolle Bilder ☺️
    LG Christina

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  2. traumhaft schöne Bilder… weiter so! Was habt ihr als nächstes geplant?

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  3. WOW so viele schöne Eindrücke! Da bekommt man direkt Lust in den Flieger zu steigen.
    So viele Attraktionen muss man sicherlich auch erst mal verarbeiten – ich hätte ja Angst im Urläub in Sight Seeing Stress zu verfallen.
    Liebe Grüße,
    Tama ❤

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