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Paris: Die Stadt der Liebe

Nein, ich hatte inzwischen noch nicht meine große Liebe getroffen.
Dennoch verschlug es mich und zwei Freundinnen im März 2014 nach Paris.

Ich weiß schon, dass sich jetzt einige Fragen werden: ‚Wie kann sich eine Studentin das leisten‘. Ich frage mich das auch immer bei jedem. Aber hey, der Urlaub war jetzt schon länger geplant. Und glaubt mir, die Rückzahlung für den Kubaurlaub hat mich noch lange in meinen Träumen verfolgt.

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Wir hatten schließlich immer noch Ferien und es sollten vorerst die Letzten sein, da das letzte Semester auf uns wartete und damit die langersehnte Bachelorarbeit. Also ging es für uns drei nach Paris, in die Stadt der Liebe. Es war schwierig etwas zu finden wo noch keiner war, aber bei Paris waren wir uns schnell einig. Billigflüge gebucht und mit einer günstigen Miniwohnung, war der Urlaub preislich auch wirklich im Rahmen eines bescheidenen Studentenbudgets. Zumal meine Freundin anscheinend Angst hatte, dass Paris keine Supermärkte hat und wir qualvoll verhungern würden. Sie hatte nämlich eine Kofferladung Lebensmittel mit angeschleppt und so konnten wir meistens ganz kostengünstig zuhause speisen. Gar nicht mal so unschlau!

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Unsere andere Freundin hatte im Vorfeld verschiedene Routen rausgesucht, die wir in den Tagen abgelaufen sind, bis uns die Füße abfielen. Aber es hat wirklich super viel Spaß gemacht, da wir uns super verstanden und das Wetter mitspielte. Außerdem meine ich, dass wir die wichtigsten Dinge in Paris (die umsonst waren) gesehen haben. Und da man sich immer wieder etwas verirrt hat, sah man auch Dinge die nicht im Guide drinstehen. Aber in Paris kann man sich eigentlich kaum verlaufen, da hinter jedem zweitem Haus gefühlt der Eifelturm hervorlugt.

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Selbstverständlich waren wir auch auf dem Eifelturm. Da er uns schon so penetrant verfolgt, statten wir dem Türmchen doch einen Besuch ab. Nachdem wir herausgefunden hatten, dass die viel kürzere Schlange zu den Treppen führte und nicht zum Fahrstuhl, beschlossen wir die dennoch zu nehmen. Schließlich gab es für alle den gleichen Ausblick. Und der war wirklich sehr schön. Nur windig war´s. Wenn es so windet kann´s schon mal kalt werden da oben, deshalb mussten wir dann doch schnell rein gehen. Aber man konnte sich dort immerhin mit einem Kaffee aufwärmen.

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Jedenfalls hatten scheinbar alle eine Aufgabe erfüllt: Die eine hatte alles gebucht und uns mit Essen versorgt und die andere war unser persönlicher Parisguide. Nur ich hatte keinerlei Daseinsberechtigung. Sei´s drum. Deshalb habe ich die grandiose Aufgabe bekommen, nach den Weg zu fragen wenn wir mal nicht wussten wohin.

Ich habe derweil meine Liebe zu Macarons entdeckt und war erfolgreich shoppen. Zu der Zeit habe ich einen Fashionblog betrieben, sodass ich leider nur wenig interessante Bilder geschossen habe und mehr Röcke und Schuhe abgelichtet wurden. Aber so außergewöhnliche Sachen haben wir auch nicht gemacht. Da ich das erste mal in Paris war, wollte ich natürlich erstmal die Klassiker sehen. Bei meinem nächsten Besuch werde ich mir mehr Insider-Tipps einholen und auf Entdeckungstour gehen.
Abends haben wir uns immer gern noch eine Flasche wein geholt und uns einfach random irgendwo hingesetzt und die ruhigen Minuten gemeinsam genossen. So konnte man immer nochmal den erlebten Tag Revue passieren lassen.

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Paris ist wahrhaftig eine wunderschöne Stadt und eine Reise wert. Wunderschöne kleine Cafés die zum verweilen einladen und tolle Architektur. Den Ausblick vom Sacré Coeur genießen und die Architektur des Notre Dame bewundern. Auch bei Nacht erleuchtet die Stadt im vollen Glanze! Vom Moulin Rouge bis hin zum glitzernden Eifelturm leuchten die Straßen. Auch bei Nacht lohnt es sich am Sacré Coeur hinzusetzten. Mit einem Weinchen über die Stadt schauen und ein paar Künstler untermalen die schöne Szenerie noch mit entspannter Musik.

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Ich möchte auf jeden Fall noch mal herkommen wenn es wärmer ist. Leider war man dann doch sehr dazu verleitet sich schnell irgendwo reinzusetzen statt die Stadt richtig auf sich wirken zu lassen, auch das Weihnchen trinken am Wasser wurde schnell eine eisige Angelegenheit. Paris, wir sehen uns wieder!

aisyklein

2 comments on “Paris: Die Stadt der Liebe

  1. Paris ist wunderschön. Hatten dort nur einen Schnuppertag. Wenn nichts dazwischen kommt, wollen wir 2018 nach Paris zu unserem 40. Hochzeitstag. Vorfreude.

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